Mein Setup

I. Mikrofon und Popschutz

Ich selbst benutze in der Regel das M 930 von Microtech Gefell (= Georg Neumann KG, das ist nicht die Berliner Georg Neumann GmbH der Sennheiser-Gruppe), das den Vorteil hat, dass es einfach verblüf­fend klein ist und dadurch das Sichtfeld nicht stört. Es ist schwierig, ein ähnlich kompaktes Groß­membran-Kondensatormikrofon zu finden.1 Der passende und etwas neuartige Schaumstoff-Popschutz heißt Håkan P110 und wurde vom schwedischen Unternehmen Mikrofonen Sverige AB entwickelt.

Was die Effektivität dieses Popschutzes anbelangt, ist er anderen Typen (Stoff, Metall) m. E. nach überlegen. Ein anderer Vorteil ist, dass das Schaumstoff-Pad mit Wasser gereinigt und kosten­günstig2 ausge­tauscht werden kann. Das kompensiert den Umstand, dass die Halterungen recht teuer sind.

Popschutz P110

Gerade beim Streaming hat es sich als sehr praktisch erwiesen, wenn der Mikrofonarm nicht von vorne, sondern von der Seite ausgefahren wird. Das funktioniert natürlich nur, wenn das Mikrofon von der Seite besprochen wird, was bei Großmembran-Kondensatormikrofonen jedoch in der Regel der Fall sein wird:

Mikrofonpositionierung

II. Audio-Interface

Als Audio-Interface nutze ich seit 2018 das RME Fireface UC.

Für die XLR-Kabel greife ich auf den Hersteller Mogami zurück, der seine Kabel in Japan fertigt3. Die Qualität sollte man hier nicht vernachlässigen, weil es sich um analoge Technik handelt.

Fireface UC
media viewer image